
Erfolgreiche Bildungsarbeit seit 1961
Im Jahre 1961 gründete der Realschulzweckverband die erste weiterführende Schule für die Stadt Würselen. Im neuen Schulgebäude in der Tittelsstraße seit 1969 wuchs sie mit teilweise über 800 Schülern bereits im Schuljahr 1978/79 zur größten städtischen Schule der Stadt Würselen heran. Bis heute hat sie ihre bedeutende Stellung in der Stadt Würselen nicht verloren. Sie ist fest im öffentlichen Leben verankert und pflegt enge Beziehungen zu Verwaltung, Pfarrgemeinde St. Sebastian und zu zahlreichen Vereinen der Stadt.
Wichtigstes Ziel der Bildungs- und Erziehungsarbeit war immer, die Schülerinnen und Schüler so fundiert in den einzelnen Fachbereichen der Realschule auszubilden, dass sie erfolgreich eine Berufsausbildung absolvieren oder sich an Berufsfachschulen, Berufskollegs oder in der Oberstufe der Gymnasien weiter qualifizieren konnten. Der erste Schulleiter der Realschule, mein verehrter Vorgänger Herr Hack, formulierte bereits 1961 die Ziele unserer Bildungsarbeit so präzise, dass sie heute noch ihre Gültigkeit haben: „Die Realschule will den denkenden Praktiker durch die Begegnung mit den realen Gegebenheiten des Lebens heranbilden und erziehen. Sie gibt den Schülern eine gesteigerte, den heutigen erhöhten Anforderungen entsprechende Allgemeinbildung.“
Ein erfolgreiches Schulleben besteht aber nicht nur aus „pauken“. Wir versuchten stets, unseren Schülerinnen und Schülern viele Facetten des Lebens zu vermitteln. So hat der Sport seit jeher einen großen Stellenwert. Ein Austausch mit Frankreich findet seit Beginn der 80er Jahre erfolgreich statt. Der traditionelle Weihnachtsbasar ist seit mehr als 30 Jahren nicht aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Würselen wegzudenken. Auch die Bereiche Kunst, Technik (Werken), Musik und Theater haben eine lange, erfolgreiche Tradition.
Stillstand ist Rückschritt. Daher stellt sich die Realschule Würselen immer neuen Herausforderungen. Im Sommer 2001 ist unsere Schule eine Lernpartnerschaft mit der Firma „Saint Gobain - Sekurit“ eingegangen, um unseren Schülerinnen und Schülern noch besser Lebenswirklichkeit vermitteln zu können. In den Jahren 2002/03 ist die Schule weiter ausgebaut worden. Neben einer neuen Verwaltung sind neue, moderne Klassen- und Fachräume entstanden.
Ebenso wurden im Schulprogramm die Akzente neu gesetzt. Methodenlernen ist als wichtiges pädagogisches Prinzip für alle Jahrgangsstufen eingeführt worden. Die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler ist eine weitere neue Herausforderung. Dazu bereitet die Schule die Einrichtung eines Lernstudios vor und will ab dem Schuljahr 2007/08 eine Über-Mittag-Betreuung mit zusätzlichen Fördermöglichkeiten anbieten. Besondere individuelle Förderung wird durch die drahtlose IT-Vernetzung der Schule und die Einführung von Laptops und ganzen Laptopklassen möglich. Die Stadt will im Schuljahr 2007/08 die Schule völlig neu ausstatten. Lernen mit und am Computer soll dann alltäglich und für alle Schülerinnen und Schüler zu jeder Zeit verfügbar sein.
Einer optimalen Förderung ist eine effektive Diagnose vorgeschaltet. Wir versuchen Eltern und Schülerinnen und Schüler bei Lernschwierigkeiten intensiv zu beraten. Auch für Fragen zur Schullaufbahn gibt es Informationsveranstaltungen und persönliche Ansprechpartner. Bei familiären und sozialen Probleme beraten wir und finden Unterstützung in unserem engen Netzwerk mit Jugendamt, Beratungsstellen und den Jugendeinrichtungen.
Ganz wichtig ist uns, eine angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Unsere Schüler sollen sich sicher fühlen und gerne zu uns kommen. Als Lehrer versuchen wir Lehrer, Erzieher, aber auch freundlicher Ansprechpartner für die großen und kleinen Wehwehchen und Probleme im Leben unserer Schülerinnen und Schüler zu sein.
Lorenz Hellmann, Realschulrektor





